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Wer Regenbogenfische hält, möchte früher oder später auch seine eigenen Fische nachziehen. Das ist grundsätzlich nicht schwer, aber der Teufel steckt oft im Detail.
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Wie sieht das Aufzucht-Aquarium aus? |
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Wichtig ist ein Regelheizer für konstante Wassertemperaturen sowie ein luftbetriebener Filter, denn beim Motorfilter besteht die Gefahr, das Larven eingesaugt werden. Die Filterleistung sollte in den ersten Tagen so gering eingestellt werden, das die Jungfische ohne sich zu erschöpfen in der ganz leichten Strömung "stehen" können.
In den ersten 1 bis 2 Wochen nach dem Schlupf sollte man besser keine Wasserwechsel durchführen. Für die weitere Aufzucht und gutes Wachstum der Jungfische ist jedoch eine gute Wasserqualität wichtig. Dazu führt man (je nach Besatzdichte und Fütterung) ein oder mehrere Teilwasserwechsel pro Woche mit temperiertem, abgestandenem Wasser inkl. Mulmabsaugung durch. |
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Was fressen die geschlüpften Larven? |
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Die frischgeschlüpften Larven schwimmen unter der Wasseroberfläche und sollten 2 bis 4x pro Tag (sparsam) gefüttert werden. Sie benötigen feinstes Futter von weniger als 0,1 mm Größe! Es gibt industrielles Aufzuchtfutter oder besser man füttert mit Infusorien wie Pantoffeltierchen.
Nach 1 bis 2 Wochen kann schrittweise auf Essigälchen oder frisch geschlüpfte Artemia-Nauplien übergegangen werden. Wenn die Jungfische die Artemia-Nauplien problemlos bewältigen, ist die weitere Aufzucht meist kein Problem mehr. |
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Wann schlüpfen die Jungfische? |
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Gute Eier sind klar; unbefruchtete, abgestorbene oder verpilzte sind weißlich. Nach ein paar Tagen kann man bereits die Augen der Larven als zwei schwarze Punkte in den Eiern ausmachen. Die Eier sind nur etwa 1 bis 2 mm groß!
Die sehr kleinen Regenbogenfisch-Larven schlüpfen meist nach 7 bis 10 Tagen, bei den Blauaugen dauert es noch einige Tage länger. |
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Welche Zuchtmethode ist geeignet? |
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Es gibt je nach Aufwand und Anzahl der gewünschten Jungfische viele Möglichkeiten. Wichtig ist, die Eier von den anderen Fischen zu trennen, sonst werden diese oder die geschlüpften Larven gefressen (einige kommen aber oft auch in schwach besetzten und gut bepflanzten Artaquarien hoch).
Entweder man setzt die Zuchtfische für 1 bis 2 Wochen in ein separates Ablaich- und Aufzuchtbecken oder man entfernt das Laichsubstrat (Javamoos oder ein künstlicher Laichmopp) aus dem Haltungsaquarium. Im Haltungsaquarium, aus dem die Eier entnommen werden, dürfen wegen der Gefahr unerwünschter Kreuzungen (Hybriden) keine weiteren Arten Regenbogenfische sein.
Man kann mit einem Paar oder besser einer kleinen Gruppe mit Weibchenüberschuß züchten. Der Gruppenansatz ist insbesondere bei Blauaugen zu empfehlen. |
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