|
Wer die Regenbogenfische neu für sich entdeckt hat und mit dem Gedanken spielt sich welche anzuschaffen, der steht eigentlich immer vor den gleichen Fragen, die wir hier zusammengefasst beantworten.
|
|
Wo gibt es weitergehende Infos? |
|
in Büchern:
- H. Gewinner: Regenbogenfische: Die Gattung Melanotaenia. Natur und Tier 2010.
- J. Graf: Die Gattung Glossolepis. Natur u. Wissenschaft 2010.
- H.J. Mayland: Blauaugen und Regenbogenfische. Dähne 2000.
- H. Hieronimus: Herrliche Regenbogenfische. Aqualog 1999.
- G.R. Allen: Faszinierende Regenbogenfische. 2. Auflage, Tetra 1996.
im Internet:
über Vereine:
|
|
Sind Regenbogenfische in der Natur bedroht? |
|
Einige Arten haben ein sehr eng begrenztes Verbreitungsgebiet und sind schon deshalb gefährdet. Besonders in Neuguinea sind die Lebensräume im Regenwald durch die Intensivierung von Bergbau sowie durch verstärkte Umsiedlungen und damit verbundene Abholzung, Straßenbau, Landwirtschaft und eingeschleppte Arten akut bedroht.
Die Aquaristik ist dagegen keine Bedrohung, da praktisch keine Wildfänge im Handel sind. Die wenigen populären Arten werden überwiegend in Südostasien kommerziell nachgezogen. Die meisten der im Hobby vorhandenen Arten stammen ursprünglich nur von einigen Wildfang-Exemplaren ab, die von Liebhabern (z.B. innerhalb der IRG) seit Jahren bzw. Jahrzehnten immer wieder vermehrt und weiterverteilt werden. |
|
|
Wie richte ich ein Aquarium für Regenbogenfische ein? |
|
Ein Aquarium für Regenbogenfische oder Blauaugen sollte ausreichend Schwimmraum für die Fischgruppe bieten.
Obwohl in den natürlichen Biotopen Wasserpflanzen oft nur spärlich vorhanden sind, sind im Aquarium dicht bepflanzte Randbereiche wichtig, um Rückzugsmöglichkeiten (Stressabbau) zu schaffen. Feingliedrige Wasserpflanzen dienen dabei oft auch als Laichsubstrat.
Die Filterung sollte effektiv arbeiten, da die Fische einerseits einen starken Stoffwechsel haben, andererseits sauerstoffreiches, schadstoffarmes, klares Wasser mögen. Es gibt sowohl Arten aus fliessenden als auch aus stehenden Gewässern. |
|
Sind Regenbogenfische Schwarmfische? |
|
Eigentlich sind sie, wie die allermeisten Süsswasserfische, keine echten Schwarmfische sondern Gruppenfische, die sowohl soziale als auch territoriale Verhaltensweisen zeigen.
Das bedeutet, man sollte immer mindestens 5 bis 6 Exemplare einer Art im Aquarium halten, damit sich die geselligen Fische wohlfühlen und artgerechtes Sozialverhalten zeigen können. |
|
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 1 von 3 |